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Schweinebraten mit Blaukraut wird mit Spätzle oder Kartoffelklößen serviert. Man kann aber auch Semmelknödel oder Salzkartoffeln dazu reichen. Das Blaukraut lässt sich sehr gut vorbereiten, da es auch aufgewärmt sehr gut schmeckt. Reste vom Schweinebraten kann man in dünne Scheiben schneiden und kalt als Aufschnitt servieren. Für den Schweinebraten mit Blaukraut zunächst den Schweinebraten vorbereiten. Senf in eine kleine Schüssel geben und mit frisch gemahlenem Pfeffer kräftig würzen. Wenig Salz zufügen, da der Senf bereits würzig genug ist. Paprikapulver zufügen und den gewürzten Senf gut verrühren. Den Schweinebraten ringsum mit dem Senf bestreichen und leicht in das Fleisch einmassieren. In einem Schmortopf Butterschmalz stark erhitzen und den Schweinebraten auf hoher Temperatur ringsum kräftig anbraten. Inzwischen das Suppengrün putzen und in grobe Stücke schneiden. Eine Zwiebel pellen und grob würfeln. Den Schweinebraten aus dem Bratenfett heben und auf einen Teller legen. Die Temperatur vom Herd auf mittlere Stufe zurückschalten und das vorbereitete Gemüse im heißen Bratenfett kräftig anschmoren. Mit ungefähr 1/8 Liter der Fleischbrühe ablöschen und dabei den Bratensatz vom Boden unter Rühren mit dem Kochlöffel lösen. Den Schweinebraten wieder in den Schmortopf zurücklegen und den Bratensaft, der sich im Teller gesammelt hat, ebenfalls in den Schmortopf gießen. Einen Deckel auflegen und den Schweinebraten ca. 90 Minuten auf mittlerer Temperatur schmoren. Dabei nach und nach immer wieder etwas Fleischbrühe zugießen. Nicht zuviel Fleischbrühe auf einmal zugießen, damit aus dem Schmoren kein Kochen wird. Das Fleisch sollte möglichst im eigenen Saft schmoren, damit es nicht zäh wird. Wenn nötig, kann man kurz vor dem Servieren die Sauce mit entsprechend viel Flüssigkeit wie Brühe, Wasser oder Wein verlängern. Für das Blaukraut zunächst von einem kleinen Rotkohl die äußeren Blätter entfernen. Rotkohl vierteln und den dicken Mittelstrunk mit einem scharfen Küchenmesser herausschneiden. Rotkohl in Streifen schneiden. Eine Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. In einem Edelstahltopf Gänseschmalz erhitzen, Zucker zufügen und leicht karamellisieren lassen. Rotkohl zufügen und darin andünsten. Zwiebelwürfel zufügen und mit dünsten. Blaukraut mit Rotweinessig würzen. Dadurch erhält das Blaukraut seine kräftige bläuliche Farbe, wie oben auf dem Bild zu sehen. Einen herbsäuerlichen Apfel schälen, achteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelstücke in Würfel schneiden, unter das Blaukraut mischen und kurz mitschmoren. Blaukraut mit Pfeffer und Salz würzen. Wasser zufügen und einen Deckel auflegen. Das Blaukraut auf niedriger Temperatur in ca. 45 Minuten weich dünsten. Den fertig geschmorten Schweinebraten nach ca. 90 Minuten aus dem Schmortopf heben und in Alufolie wickeln. Den Schweinebraten vor dem Anschneiden einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Saft im Fleisch verteilen kann und beim Anschneiden nicht ausläuft. Die Sauce durch ein Sieb in einen kleinen Kochtopf oder in eine Stielkasserolle gießen und einmal kurz aufkochen. Stärkemehl mit wenig kaltem Wasser glatt rühren und die Sauce unter Rühren damit binden. Schweinebraten mit einem Fleischmesser in Scheiben schneiden. Schweinebraten mit Blaukraut auf Tellern anrichten und dazu nach Wunsch Spätzle oder Kartoffelklöße servieren und die Bratensauce dazu reichen.