100 g Suppengemüse haben: 106 kcal / 444 kJ
über Suppengemüse
Suppengemüse oder Suppengrün besteht in der Regel aus 1-2 frischen Karotten, einem kleinen Stück Selleriegrün oder Sellerie, einem Stück Petersilienwurzel oder ein paar Zweigen Petersilie und einer halben Stange Porree/Lauch. Man kann auch getrocknetes und bereits kleingeschnittenes Suppengemüse kaufen, oder tiefgefrorenes kleingeschnittenes Suppengemüse, was aber nach meinem Empfinden nicht so aromatisch ist. Besser ist es, wenn man frisches Suppengemüse putzt und z.B. mit einem elektrischen Zerhacker zerkleinert. Dann kann man es gleich in kleinen Portionen einfrieren. Ich finde, daß das Suppengemüse dann immer noch intensiver schmeckt, als wenn man fertiggefrorenes Suppengemüse verwendet. So hat man immer schnell die passende Menge zur Hand, wenn in einem Rezept nur mal eine kleine Menge Suppengemüse benötigt wird. Frisches Suppengemüse kann man das ganze Jahr über kaufen. Zum Würzen von Brühe kocht man das Suppengemüse von Anfang an mit. Es braucht dann nur grob zerkleinert werden und wird vor dem Servieren wieder entfernt. Wenn das Suppengemüse aber als Einlage in der Brühe bleiben soll, schneidet man es in mundgerechte Stücke und gibt es erst ca. 1/2 Stunde vor Ende der Kochzeit in die Brühe. Um Schmorgerichte oder Saucen zu würzen, wird Suppengemüse in kleine Würfel geschnitten und in Fett geschmort. Das Gemüse wird dann fast vollständig zerkocht. Es kann zum Schluß zusammen mit der Sauce püriert werden. Dadurch wird die Sauce sämiger. Marinaden für Wild würzt man ebenfalls mit Suppengemüse. Auch Eintöpfe erhalten durch Suppengemüse einen würzigen Geschmack. Fisch oder Fleisch kann mit Juliennegemüse belegt werden. Dafür schneidet man das Suppengemüse am besten mit der Juliennescheibe der Küchenmaschine in feine Streifen und dünstet sie in Butter.