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Rezepte mit B . Backen . Kleingebäck Brioche

Brandteig

Blechkuchen Pfirsich Melba
Bratapfelkuchen

Zutaten:
1/8 L
25 g
1/4 TL
75 g
2

3 Portionen - 184 Kcal pro Portion
*** - 20 min Zub. - 45 min Ges.


siehe auch:
Windbeutel
Plunderteig
Waffelteig für dünne Waffeln


Brandteig verwendet man z.B. für Windbeutel, Eclairs bzw. Liebesknochen, Spritzkuchen oder Sahneringe. Das Wort Brandteig kommt vom so genannten Abbrennen des Teiges. Das bedeutet, dass der Brandteig unter Rühren in einem Kochtopf so lange erhitzt wird, bis sich am Boden ein weißer Belag bildet. Der Teig wird auf niedriger Temperatur so lange weiter gerührt, bis die Feuchtigkeit so weit entweicht, dass sich der Teig zu einem Kloß, wie oben auf dem Bild zu sehen, formen lässt. Der Brandteig wird dann in einen Spritzbeutel gefüllt und man spritzt die Formen für das gewünschte Kleingebäck mit etwas Abstand auf ein Kuchenblech, da der Brandteig beim Backen stark aufgeht. Die Menge von diesem Brandteig Grundrezept reicht z.B. für drei große Windbeutel oder 10 kleinere Eclairs. Für den Brandteig Wasser in einen kleinen Kochtopf gießen und Butter zufügen. Obwohl es vielleicht ungewöhnlich klingt, wird das Wasser mit Salz gewürzt. Dieser ganz leicht würzige Teig harmoniert später besonders gut mit süßen Füllungen wie z.B. Sahne, Preiselbeeren oder Kirschen. Man kann das Kleingebäck aus Brandteig natürlich auch mit herzhaften Zutaten füllen. Einen Deckel auf den Kochtopf legen und das Wasser kräftig sprudelnd aufkochen lassen. Das Mehl abwiegen, den Deckel abnehmen und das Mehl auf einmal in das kochende Wasser schütten. Dabei das Mehl sofort mit einem Kochlöffel gut umrühren. Den Herd ausschalten und die Resthitze nutzen. Den Brandteig ca. 1 Minute weiter rühren, bis sich am Boden vom Kochtopf ein weißer Belag bildet und sich der Brandteig zu einem Kloß formen lässt. Den Kochtopf vom Herd nehmen, auf einen Untersetzer stellen und zunächst 1 Ei mittlerer Größe zufügen. Das Ei so lange mit dem Kochlöffel unter den Brandteig rühren, bis es vollkommen aufgenommen wurde. Zuerst wird der Teig flockig, später verbindet er sich wieder mit dem Ei und wird glatt und glänzend. Den Brandteig in eine Schüssel umfüllen und vollkommen abkühlen lassen. Dann erst das zweite Ei unter den Brandteig arbeiten, bis es wieder vollkommen aufgenommen wurde. Wenn man den Brandteig nun mit dem Kochlöffel hochhebt, sollte der Teig zäh in langen Spitzen herunterfallen. Dann hat der Brandteig die richtige Konsistenz und kann in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle umgefüllt werden. Den Backofen auf 225° vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und aus dem Brandteig die gewünschten Formen aufspritzen. Dabei darauf achten, dass zwischen den einzelnen Formen ausreichend Platz gelassen wird, da der Brandteig beim Backen noch stark aufgeht. Das Gebäck aus Brandteig, je nach Größe, in ca. 25 Minuten hell goldbraun backen. Die Ofentür dabei nicht öffnen, damit sich genügend Dampf entwickeln kann und der Brandteig besonders locker und luftig aufgehen kann. Wichtig ist, dass man das fertig gebackene Gebäck zum Abkühlen auf ein Kuchengitter legt und sofort einen Deckel abschneidet, damit der heiße Dampf entweichen kann. Das Gebäck erst nach dem Auskühlen füllen und möglichst sofort servieren, damit die zarte Kruste noch knusprig bleibt.


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