| Zutaten:
200 g
1 1 EL 4 EL 60 g 2 EL 40 g 80 g 1,5 Kg 100 g 1 TL 120 g 20 g Mehl Bio Ei Salz Sonnenblumenöl Wasser, lauwarm Rosinen Rum Butter Paniermehl Apfel Zucker Zimt Butter Puderzucker 12 Portionen - 332 Kcal pro Portion | Apfelstrudel ist eines der berühmtesten Rezepte aus Österreich. Am besten schmeckt Apfelstrudel, wenn man ihn lauwarm serviert. Dazu kann man Vanillesauce oder Vanilleeis reichen. Eine leicht säuerlich würzige Apfelsorte wie Boskop, Cox Orange oder Gravensteiner eignet sich besonders gut für den aromatischen Apfelstrudel. Für den Strudelteig Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. In die Vertiefung ein möglichst frisches Bio Ei schlagen und eine Prise Salz zufügen. 1 Esslöffel Sonnenblumenöl oder ein anderes neutrales Speiseöl zufügen. Den Strudelteig am besten per Hand kneten. Dafür die Hände leicht mit etwas Sonnenblumenöl einölen, damit der Teig nicht an den Händen klebt. Nach und nach nur so viel lauwarmes Wasser zufügen, bis ein relativ fester Teig entsteht. Je nachdem, wie groß das Ei ist, benötigt man etwas mehr oder weniger Wasser. Ich habe für den Apfelstrudel ein mittelgroßes Ei verwendet. Die Konsistenz vom Strudelteig erinnert etwas an selbstgemachten Nudelteig. Den Strudelteig nun von Hand ca. 15 Minuten lang kneten, bis er anfängt seidig zu glänzen. Den Strudelteig zu einer Kugel formen und mit leicht eingeölten Händen ringsum einstreichen. Den Strudelteig auf eine Arbeitsplatte legen, mit einer umgedrehten Schüssel bedecken und bei Zimmertemperatur ca. 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit Rosinen in eine Schüssel geben und mit etwas kochendem Wasser begießen. Die Rosinen leicht aufquellen lassen, in ein Sieb gießen und gut abtropfen. Die Rosinen zurück in die leere Schüssel geben und mit Rum mischen. Einen kleinen Teller zum Abdecken auf die Schüssel stellen. In einem kleinen Butterpfännchen oder in einer beschichteten Pfanne 40 g Butter erhitzen und Paniermehl bzw. Semmelbrösel darin unter Rühren mit dem Kochlöffel auf höchster Stufe goldbraun anrösten. Das Butterpfännchen vom Herd nehmen, auf einen Untersetzer stellen und das Paniermehl abkühlen lassen. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel quer in möglichst dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Apfelscheiben in eine Schüssel füllen und beiseite stellen. In einer kleinen Schüssel Zucker und Zimt vermischen. Ein sauberes Geschirrtuch auf die Arbeitsfläche legen und gleichmäßig dünn mit Mehl bestreuen. Den Strudelteig in die Mitte des Tuches legen und mit einem Nudelholz so dünn wie möglich auf die Größe des Tuches ausrollen. Dabei möglichst immer von der Mitte zu den Seiten hin rollen, damit der Teig nicht reißt. Wenn sich der Strudelteig nicht weiter ausrollen lässt, arbeitet man mit den Händen weiter. Dafür die Handrücken einmehlen, den Teig anheben und mit den Handrücken unter den Teig gehen. Den Strudelteig nun ganz vorsichtig von der Mitte zu den Seiten hin mit den beiden Handrücken leicht nach außen ziehen. Der Strudelteig sollte so dünn wie möglich werden, ohne zu reißen. Besonders geübte Bäcker schaffen es, den Teig so dünn auszuziehen, dass man darunter eine Zeitung lesen könnte. Ich habe es nur so weit geschafft, dass man das Muster des Geschirrtuches unter dem Teig sehen konnte. Der Strudelteig war zwar etwas dicker, hat aber dennoch gut geschmeckt. Die dickeren Teigenden mit einem Küchenmesser gerade wegschneiden. Den Backofen auf 200° vorheizen. In einem Butterpfännchen 120 g Butter auslassen, aber nicht braun werden lassen. Die flüssige Butter beiseite stellen. Das vorbereitete Paniermehl auf ungefähr 2/3 des Teiges streuen. Dabei an den beiden Seiten einen Rand von ca. 3 cm frei lassen, damit man später die Strudelenden nach innen einschlagen kann. Das obere Drittel des Teiges bleibt ebenfalls frei. Die Äpfel gleichmäßig auf dem Paniermehl verteilen und mit dem Zimtzucker bestreuen. Die Rumrosinen darüber verteilen. Das obere Drittel des Teiges und die freigelassenen Seiten mit etwas flüssiger Butter einpinseln. Die restliche Butter beiseite stellen. Die Seitenränder nach innen über die Apfelfüllung legen, damit der Apfelstrudel beim Backen nicht ausläuft. Nun das Geschirrtuch leicht anheben und den Apfelstrudel zum freigelassenen Teig hin vorsichtig aufrollen. Dabei das Tuch immer ein Stückchen weiter anheben. Der Apfelstrudel rollt sich so selber auf. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Apfelstrudel am besten mit Hilfe einer Teigpalette vorsichtig mit der Nahtstelle nach unten auf das Backblech setzen und mit flüssiger Butter sorgfältig einpinseln. Restliche Butter beiseite stellen. Den Apfelstrudel auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen bei 200° ca. 35 bis 45 Minuten hellbraun backen, wie oben auf dem Bild zu sehen. Dabei den Apfelstrudel ca. alle 10 Minuten mit der beiseite gestellten flüssigen Butter einpinseln. Das Backblech mit Hilfe von Topflappen aus dem Backofen nehmen und den Apfelstrudel mit Puderzucker bestreuen. Den Apfelstrudel am besten mit einem scharfen Brotmesser in ca. 4 cm breite Stücke schneiden und möglichst warm servieren. |