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Rheinischer Sauerbraten sollte mindestens 2-3 Tage in der Marinade ziehen, damit der Rinderschmorbraten mürbe wird und sich die Gewürze voll entfalten können. Traditionell wird Rheinischer Sauerbraten mit Kartoffelklößen und Apfelkompott als Beilage serviert. Rinderschmorbraten in eine große Schüssel legen. Für die Marinade Rotwein und Rotweinessig in einen Kochtopf gießen und mit einem Lorbeerblatt, Pfefferkörnern und Piment würzen. Möhren, Petersilienwurzel und Sellerie schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse in die Marinade geben und einmal sprudelnd aufkochen. Die Marinade abkühlen lassen, über den Rinderschmorbraten gießen und die Schüssel mit einem Deckel oder Teller abdecken. Rheinischer Sauerbraten sollte mindestens 2-3 Tage im Kühlschrank ziehen. Dabei hin und wieder in der Beize wenden, damit der Rheinische Sauerbraten gleichmäßig gebeizt wird. Dann den Sauerbraten mit einer Schaumkelle aus der Marinade heben und mit Küchenpapier trockentupfen. Die Marinade für später aufbewahren. In einem Schmortopf Schweineschmalz stark erhitzen und den Rheinischen Sauerbraten ringsum kräftig anbraten. Die Beize durch ein Sieb gießen und das Gemüse kurz mitschmoren. Etwas Beizflüssigkeit, ca. 1 Suppenkelle voll, angießen und Tomatenmark in die Sauce rühren. Einen Deckel auf den Schmortopf legen und die Temperatur auf niedrige Stufe zurückschalten, so dass das Fleisch nicht gekocht, sondern geschmort wird. Nach und nach etwas Brühe auffüllen. Nicht zu viel Brühe auf einmal zugießen, da das Fleisch sonst zäh wird. Rheinischer Sauerbraten sollte ca. 90 Minuten schmoren, bis das Fleisch mürbe wird. Das Fleisch aus dem Schmortopf heben, in Alufolie wickeln und warmstellen. Die Sauce durch ein Sieb passieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Pumpernickel zerbröckeln und in die Sauce geben. Die Sauce noch einmal aufkochen. Durch das Pumpernickel wird die Sauce dunkler und wird leicht gebunden. Die Sauce mit Apfelkraut nach Geschmack süßen. Wer die Sauce lieber etwas säuerlicher mag, kann noch etwas Beizflüssigkeit zufügen. Stärkemehl mit wenig kaltem Wasser glatt und unter Rühren mit dem Schneebesen in die Sauce gießen. Rosinen zufügen und die Sauce wenige Minuten köcheln lassen, bis die Rosinen weich sind. Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit Sauce, wie oben auf dem Bild zu sehen, auf vorgewärmten Tellern anrichten. Rheinischer Sauerbraten wird mit Apfelkompott und Kartoffelklößen serviert.