| Zutaten:
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1/8 L 4 cl Würfelzucker Wasser, heiß Rum 1 Portionen - 251 Kcal pro Portion | Grog ist ursprünglich ein sehr altes Seefahrer Getränk, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt. Da das Trinkwasser faulig war, soll einer Legende nach eine Mannschaft der britischen Royal Navy durch das Trinken von Rum vor dem Verdursten gerettet worden sein. So wurde dieser Brauch des täglichen Ausschankes von Rum bei allen Besatzungen aufgenommen. Durch den hochprozentigen Alkohohl war es aber kaum noch möglich, den Dienst korrekt auszuführen. Ein Admiral kam auf die Idee, den Rum mit Wasser verdünnen zu lassen. Da dieser Admiral bei kaltem Wetter immer einen dicken Lodenmantel trug, dem sogenannten Grogham, erhielt er den Spitznamen Old Grog. Dieser Name ging auf das Getränk über. Heute trinkt man Grog aus speziellen Groggläsern, wie oben auf dem Bild zu sehen, die einen hohem Stiel besitzen, damit man mit den Fingern nicht gegen das heiße Glas kommt. Damit das dünnwandige Glas beim Einfüllen des kochenden Wassers nicht zerspringt, stellt man einen Glasstößel in das Glas. Dadurch wird die Wärme abgeleitet. Nach Geschmack gibt man zwei bis drei Stück Würfelzucker in das Grogglas. Man sollte allerdings nicht zu viel Zucker verwenden, da der Alkohol dann schneller in den Kopf steigt. Dann gießt man sprudelnd kochendes Wasser darüber und rührt den Zucker so lange um, bis er sich aufgelöst hat. Damit das Aroma nicht so schnell verfliegt, gießt man den Rum erst unmittelbar vor dem Servieren in den Grog. Wer den berühmten "steifen Grog" trinken möchte, reduziert einfach die Menge vom Wasser und erhöht dafür den Anteil vom Rum. In Hamburg sagt man auch Rum mut, Zucker kann, Woter deit nich not, was soviel wie Rum muss, Zucker kann, Wasser tut nicht Not heißt. Wenn man zuviel steifen Grog getrunken hat und sich am nächsten Tag entsprechend fühlt, sagt man in Norddeutschland auch, dass man sich "groggy" fühlt. |