100 g Brombeeren haben: 49 kcal / 205 kJ
Eiweiß: 1 g - Fett: 1 g - Kohlenhydrate: 13 g
über Brombeeren
Brombeeren (engl. Blackberry, franz. Mûre sauvage, ital. Mora di rovo, span. Mora) werden auch Kratzbeere, Schwarzbeere oder Hirschbollen genannt. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse. Brombeeren sind eigentlich keine Beeren, sondern 1 - 3 cm große Sammelsteinfrüchte. Diese bestehen aus 20 - 50 kleinen sogenannten Steinfrüchten. Während der Reife verfärben sich Brombeeren von grün über rot nach schwarz. Bei der Ernte darauf achten, daß Brombeeren nicht nachreifen. Also nur vollkommen ausgereifte Brombeeren pflücken. Wildwachsende Brombeeren findet man an schattigen Plätzen, wie Waldrändern, Lichtungen oder schattigen Wegrändern. Auch als Gartenpflanze werden Brombeeren überall in Europa angebaut. Ursprünglich stammen sie jedoch aus Eurasien und Nordamerika. Aus Spanien gelangen die ersten Brombeeren ungefähr Anfang Juni in den Handel. Von Anfang August bis Ende Oktober erhält man Brombeeren aus heimischen Kulturen. Vereinzelt findet man auch in den Wintermonaten noch Angebote aus Chile und anderen südamerikanischen Anbaugebieten. Brombeeren bestehen hauptsächlich aus Wasser, sind aber reich an Vitamin C und enthalten Spurenelemente wie Kalzium und Eisen. Brombeeren zählten schon im Altertum zu den bekanntesten Heilpflanzen. Die Blätter werden gerne zusammen mit Himbeerblättern zu Teemischungen zusammengestellt. Brombeerblättern werden blutreinigende, harn- und schweißtreibende und blutzuckersenkende Wirkungen nachgesagt. Der Saft der Früchte soll bei fiebrigen Erkältungen und Verdauungsproblemen helfen. Brombeeren werden meist gezuckert und roh mit Vanilleeis, Quark, Joghurt oder Pudding gegessen. Aus Brombeeren lassen sich Marmeladen oder Gelee, Saft, Wein und Schnaps herstellen.