Ente (engl. duck, franz. canard, ital. anatra, span. pato) erhält man meist nur tiefgekühlt. Wildenten besitzen nicht so viel Fett wie Hausenten und das Fleisch ist aromatischer. Besonders mager sind Flugenten, die zoologisch zwischen Enten und Gänsen angesiedelt werden. Hausenten besitzen ein relativ großes Skelett. Dadurch sind der Knochenanteil und Fettanteil recht hoch. Wer gerne
Ente essen möchte, aber von den Kalorien abgehalten wird, der kann ca. die Hälfte der Kalorien einsparen, wenn er beim Essen auf die knusprige Haut verzichtet und das sichtbare Fett, welches als Geschmacksträger mit zubereitet wird, vom Fleisch abschneidet und beiseite legt. Auch das Fett aus der Bratensauce läßt sich abschöpfen, so daß man noch einige Kalorien einsparen kann. Beim Einkauf sollte man darum darauf achten, daß die Ente möglichst fleischig und nicht zu fett ist, was man allerdings nur bei frischen Enten feststellen kann. Man erkennt junge Enten daran, daß sie einen leicht biegsamen und schmalen Schnabel haben und die Schwimmhäute leicht eingerissen werden können. Auch die Luftröhre läßt sich leicht eindrücken. Die Haut sollte keine Verletzungen aufweisen und möglichst hell und fleckenfrei sein. Das Entenklein besteht aus Hals, Herz und Magen und wird meist in kleinen Beuteln verpackt. In frischen Enten sollten immer die Innereien liegen. Manchmal hat man auch Glück und bekommt die Entenleber dazu, die kurz gebraten eine Delikatesse ist.