Buchweizenmehl (engl. Buckwheat, franz. Sarrasin, ital. grano saraceno, span. trigo sarraceno) wird aus den Samen des Echten Buchweizen hergestellt. Seine Früchte sind kastanienbraun und dreikantig. Da die Form dieser Früchte an Bucheckern erinnern, wurde der Name Buchweizen davon abgeleitet. Es handelt sich aber nicht um ein "echtes" Getreide im eigentlichen Sinne. Buchweizen wird auch Heidenkorn, Heiden, schwarzes Welschkorn oder Blenden genannt. Buchweizen ist ein wertvolles Nahrungsmittel, daß viel Eiweiß und Stärke enthält. Er ist auch eine gute Honigpflanze. Buchweizen kann auch als Diätnahrung bei Zöliakie bzw. Sprue verwendet werden, da er glutenfrei ist. Echter Buchweizen oder Gemeiner Buchweizen ist eine Pflanzenart der Gattung Buchweizen (Fagopyrum) aus der Familie der Knöterichgewächse. Er stammt ursprünglich aus China, welches auch neben Russland und der Ukraine zu den größten Anbauländern zählt. Buchweizen wird auch in Deutschland vor allem in der Lüneburger Heide, Schleswig-Holstein, am Niederrhein, in Westfalen, in der Eifel und in einigen Tälern der Alpen angebaut. Buchweizenmehl verwendet man auch häufig für
Russische Rezepte z.B. für die berühmten russischen Blinis, amerikanische Pancakes oder französische Galettes (Pfannkuchen). Buchweizenmehl allein ist zum Brotbacken ungeeignet, da es glutenfrei ist und somit der sog. Kleber fehlt. Man sollte darum immer ein anderes Mehl verwenden und es mit Buchweizenmehl mischen. Dann kann man es auch zum Brotbacken verwenden. Wenn man Gerichte mit Buchweizenmehl zubereitet, sollte der Teig lange genug ausquellen, bevor er gebacken oder gebraten wird.