Granatapfel oder Grenadine (engl. Pomegranate, franz. Grenade, ital. Melagrana, span. Granada) gehört zur Familie der Weiderichgewächse. Im Handel werden Granatäpfel von Juli bis Dezember aus Ägypten, Israel und Zypern angeboten. Von Oktober bis Dezember erhält man auch Angebote aus der Türkei, Spanien und Italien. Granatapfel ist reich an Kalium, Vitamin C, Kalzium und Eisen. Die harte Schale vom Granatapfel schneidet man ringsum mehrmals von der Blüte zum Stielansatz ein - ähnlich wie beim Apfelsinenschälen - und bricht ihn auseinander. Die blaßrosa bis dunkelroten geleeartigen Fruchtsamen lassen sich dann leicht aus den kleinen Kammerwänden lösen. Die roten Fruchtsamen sind sehr saftig und schmecken süßlich. Man kann sie zu
Eis, Desserts, Wild oder Gans servieren. Um Saft aus dem Granatapfel zu gewinnen, rollt man den Granatapfel vor dem Öffnen so lange mit leichtem Druck auf einer harten Arbeitsfläche hin und her, bis ein Knacken zu hören ist und die Fruchtsamen aufplatzen. Dann stößt man am besten ein Loch in die Schale und preßt den Saft vorsichtig aus. Beim Umgang mit Granatapfel sollte man sehr vorsichtig sein, da der stark gerbstoffhaltige Saft Flecken hinterläßt, die man nicht auswaschen kann. Granatapfelsaft wird deshalb u.a. auch zum Einfärben von Orientteppichen verwendet.