Löffelbiskuit (engl. Sponge fingers, franz. Biscuits à la cuiller, ital. Savoiardi, span. soletillas) werden in Österreich auch Biskotten genannt. Es handelt sich dabei um eine leichte luftige Kekssorte in länglicher Form, die leicht knusprig ist. Die Oberseite ist mit Zucker bestreut. Löffelbiskuit saugen besonders gut Flüssigkeiten auf und werden dadurch sehr weich. Deshalb werden sie auch gerne in Kaffee oder Kakao gestippt, woher wohl auch die Bezeichnung Stipperchen stammt. Auch Kleinkindern, die gerade ihr erstes "Kekszähnchen" haben, können diese Kekse einfach knabbern und durch Lutschen aufweichen. Natürlich sollte das die Ausnahme bleiben, da der Zucker für die Zähne nicht so gut ist. Als Zwischenschicht für
Tiaramisu werden Löffelbiskuit ebenso verwendet, die dann je nach Rezept mit Espresso, Mandellikör oder Saft beträufelt werden. Um einen einfachen schnellen Tortenboden ohne Backen herzustellen, braucht man Löffelbiskuit nur mit der Reibe der Küchenmaschine fein reiben und mit weicher Butter zu einem Teig kneten. Dann stellt man einen Tortenring auf eine Tortenplatte, gibt die Löffelbiskuitmasse hinein und drückt sie fest. Darüber kann man dann die Tortenfüllung geben und im Kühlschrank fest werden lassen.