100 g Fenchel haben: 25 kcal / 105 kJ
Eiweiß: 2 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 6 g
über Fenchel
Fenchel (engl. Fennel, franz. Fenouil, ital. Finocchio, span. Hinojo) gibt es in verschiedenen Arten. Es gibt z.B. Pefferfenchel und süßen Fenchel. Der Gemüsefenchel wird auch Zwiebelfenchel oder Knollenfenchel genannt und gehört zur Familie der Doldenblütler. Er wird hauptsächlich in Süditalien, Südfrankreich, Spanien, Griechenland und Nordafrika angebaut. Ursprünglich stammt der wilde Fenchel aus dem Mittelmeerraum, Persien und Vorderasien. Der wilde Fenchel schmeckt bitter und wird als Heil- und Gewürzpflanze verrwendet. Der Gemüsefenchel hat durch die ätherischen Öle einen leicht süßlichen anisartigen Geschmack. Fenchel enthält ätherisches Öl, Vitamine A, B1, B2, B12, C, E und die Mineralien Calcium, Eisen, Phosphor und Kalium, Eiweiß, Zucker und Stärke. Durch diese Kombination aller Inhaltsstoffe kann Fenchel in gewissem Rahmen Fett- und Giftstoffe im Darm binden, was blutfettspiegel- und cholesterinsenkend wirkt. Fenchel wird auch, vor allem als Tee, bei Darmstörungen, Husten und Schnupfen eingesetzt. Er stärkt auch das Immunsytem. Fenchel sieht wie eine große Zwiebel aus mit dicken fleischigen weißlich-hellgrünen Blättern. Die Stiele sind hellgrün mit fedrigen Blattspitzen, die wie Dill aussehen. Diese Blattspitzen kann man z.B. für Salate, Kräuterbutter, Remoulade oder hellen Saucen zu Fisch und Meerestieren mitverwenden. Wenn man Fenchel kauft, sollte man darauf achten, daß die abgeschnittenen Stielspitzen noch nicht vertrocknet sind und das fedrige grün sollte noch frisch aussehen und nicht verwelkt herunterhängen. Die Haupternte erfolgt zwischen Oktober und Mai, wobei Fenchel duch Neuzüchtungen inzwischen das ganze Jahr über auf dem Markt ist.