100 g Gorgonzola haben: 395 kcal / 1653 kJ
Eiweiß: 21 g - Fett: 33 g - Kohlenhydrate: 2 g
über Gorgonzola
Gorgonzola (engl. Gorgonzola, franz. Gorgonzola, ital. Gorgonzola, span. Gorgonzola) ist ein italienischer Kuhmilchkäse, benannt nach einem der Orte, in denen er produziert wird. Hergestellt wird Gorgonzola schon seit dem 11. Jahrhundert. 1970 wurde der Verband der Gorgonzola-Produzenten gegründet. Dieser kontrolliert die Herstellung und den Vertrieb, was an dem Siegel CG auf den Produkten ersichtlich ist. Dem Gorgonzola werden bei der Herstellung Edelschimmelkulturen zugefügt und sein Teig wird während des Reifeprozesses mehrmals mit Kupfer- oder Edelstahlnadeln durchstochen, um Sauerstoff zuzufügen, was wiederum den Schimmelprozess fördert. Die Reifezeit des Gorgonzolas dauert zwischen 2 Monaten (milder) bis zu einem Jahr (würziger). Er hat eine rötliche Rinde und einen cremigen weißen bis gelblichen Teig, der mit blau-grünen Schimmelstreifen durchzogen ist. Gorgonzola sollte man nur in kleinen Mengen kaufen, da er sich durch die lebenden Kulturen in einem ständigen Reifeprozess befindet. Im Kühlschrank wird er am besten, in Folie gewickelt, unten im Gemüsefach aufbewahrt. Hat man größere Mengen, kann man Gorgonzola auch einfrieren. Auftauen lässt man ihn dann im Kühlschrank und zum Verzehr sollte er Raumtemperatur haben, damit er sein volles Aroma entfalten kann. Käse, der sauer oder bitter riecht und schon braune Verfärbungen aufweist, sollte man nicht mehr kaufen. Gorgonzola genießt man als Appetitanreger z.B. mit Weißbrot und Oliven, in Salaten, in Saucen, als Pastafüllungen, zu gebackenen Kartoffeln, auf der Käseplatte, oder zu Früchten. Hervorragend eigenen sich hierzu Birnen.