100 g Safran haben: 0 kcal / 0 kJ
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über Safran
Safran (engl. Saffron, franz. Safran, ital. Zafferano, span. Azafrán) ist auch als Suppengelb bekannt. Safran zählt zu den Krokussen und wächst im Mittelmeerraum. Angebaut wird Safran vor allem im Iran, in Südfrankreich, Spanien, Griechenland und der Türkei. Auch in Österreich und der Schweiz gibt es kleinere Anbaugebiete. Zum Würzen werden nur die feinen kräftig orangefarbenen Blütennarben verwendet, weshalb Safran das teuerste Gewürz der Welt ist. Um 1 Kilo Safran zu ernten, werden 80.000-150.000 Blüten von Hand gepflückt und die Narben entfernt. Die Blütennarben werden getrocknet und ganz oder gemahlen in kleinen Dosen oder Tüten verpackt im Handel angeboten. Safran wird nur grammweise verkauft. Leider kommt auch gefälschter Safran, der mit dem preiswerterem Kurkuma versetzt ist, in den Handel, weshalb man möglichst keinen gemahlenen Safran kaufen sollte. Allerdings werden auch Safranfäden gefälscht und hauptsächlich auf Märkten in Touristencentren verkauft. Zum Testen kann man Safran in Wasser auflösen und etwas Natron zufügen. Bleibt das Wasser gelb und klar, handelt es sich um echten Safran. Verfärbt sich das Wasser rötlich und wird trübe, wurde Kurkuma zugefügt. Safran sollte luftdicht und dunkel aufbewahrt werden, damit die ätherischen Öle, die ihm seinen leicht bittersüßen Geschmack verleihen, nicht so schnell verfliegen und damit der Safran nicht ausbleicht. Safran behält sein Aroma, wenn man die Blütennarben einige Minuten in wenig lauwarmen Wasser einweicht und kurz vor Ende der Garzeit zum Gericht gibt. Safran wird nur in sehr kleinen Mengen verwendet, wie z.B. eine Messerpitze voll, da der Geschmack und die Färbung sehr intensiv sind. Typische Gerichte, die mit Safran gefärbt und gewürzt werden sind z.B. Safranreis, Risotto milanese, Paella, Bouillabaisse, Saucen für Krustentiere oder Fisch, Fleischbrühe und Kuchen (Safran macht den Kuchen geel) oder Gebäck.