100 g Kuvertüre haben: 526 kcal / 2201 kJ
Eiweiß: 6 g - Fett: 34 g - Kohlenhydrate: 50 g
über Kuvertüre
Kuvertüre kommt aus dem französischen covertüre, was soviel wie Überzug oder Decke heißt. Es handelt sich dabei um eine Schokoladenüberzugsmasse, die hauptsächlich für das Überziehen von Torten, Kuchen und Pralinen verwendet wird. Da Kuvertüre einen höheren Kakaobutteranteil als Schokolade besitzt, wird sie beim Erwärmen etwas dünnflüssiger als Schokolade und eignet sich daher besser zum Überziehen. Außerdem wird Kuvertüre nach dem trocknen "anziehen" glänzend und fest. Kuvertüre besteht aus Kakaomasse, Kakaobutter, 30-50% Zucker und bis zu 5% pflanzliche Fette. Kuvertüre wird in Blöcken oder dicken Tafeln verkauft. Man findet sie bei den Backzutaten im Supermarkt. Kuvertüre enthält einen hohen Kakaomassenanteil und schmeckt zartbitter. Sie sollte zwischen 31-32° C im Wasserbad geschmolzen werden. Vollmilchkuvertüre hat etwas weniger Kakaomasse, aber mehr Kakaobutter, Zucker und Vollmilchpulver. Sie schmeckt leicht süß. Vollmilchkuvertüre sollte zwischen 30-31° C im Wasserbad geschmolzen werden. Dann gibt es noch weiße Kuvertüre, bei der der Kakao entzogen wurde. Sie enthält viel Kakaobutter und Zucker sowie Sahne- bzw. Vollmilchpulver. Weiße Kuvertüre schmeckt sehr mild und süßlich. Weiße Kuvertüre sollte bei ca. 30° im Wasserbad geschmolzen werden. Fettglasur ist eine "nachgemachte" Schokoladenüberzugsmasse. Sie ist einfacher in der Anwendung und preiswerter. In Konditoreien darf sie allerdings nicht für den Überzug von Qualitätserzeugnissen wie Baumkuchen, Sachertorte, Marzipan oder Nougat verwendet werden. Kuvertüre sollte man auch nicht mit "Blockschokolade" verwechseln. Blockschokolade ist eine einfache Schokolade mit relativ hohem Zuckeranteil (50-60%) und Kakaobutteranteil von ca. 20-25%. Sie wird hauptsächlich feingehackt und in Teigen verarbeitet. Blockschokolade eignet sich nicht zum Überziehen von Torten, Kuchen oder Pralinen.