100 g Himbeeren haben: 46 kcal / 192 kJ
Eiweiß: 1 g - Fett: 1 g - Kohlenhydrate: 14 g
über Himbeeren
Himbeeren (engl. Raspberry, franz. Framboise, ital. Lampone, span. Frambuesa) gehören zur Familie der Rosengewächse. Der Name Himbeere leitet sich von "Hintperi" ab, einer althochdeutschen Abwandlung der angelsächsischen und altnordischen Vokabel für "Hirschkuh". Himbeeren waren also die Beeren der Hirschkühe. Wildwachsende Himbeeren schmecken aromatischer als kultivierte Himbeeren. Man findet wilde Himbeeren an halbschattigen Plätzen von Waldrändern oder auf Waldlichtungen. Die Haupterntezeit von Kultur-Himbeeren liegt zwischen Juni und Juli. Wildwachsende Himbeeren kann man noch bis September ernten. Wenn man Himbeeren selber pflückt, sollten man sie vor dem Verzehr gut säubern, da oftmals sehr kleine Insekten an den Himbeeren haften. Himbeeren aber nie in Wasser liegen lassen, da sie sonst Aroma verlieren und sehr schnell weich werden. Am besten braust man sie nur kurz unter fließend Wasser ab und verwendet die Himbeeren sofort, da sie nicht lagerfähig sind. Allerdings kann man Himbeeren auch einfrieren. Dafür legt man die Himbeeren am besten auf ein Tablett oder einen Teller und friert sie vor. Danach kann man die Himbeeren in einen Gefrierbeutel umfüllen und sie so später einzeln entnehmen. Man kann Himbeeren roh essen, oder mit etwas Zucker kochen und z.B. Vanilleeis mit heißen Himbeeren servieren. Himbeeren werden auch gerne für Himbeertorte, Himbeermarmelade oder Himbeersirup und Himbeergeist verwendet. Himbeeren enthalten außer den Vitaminen A, B1 und C auch Calcium und Kalium, sowie Magnesium, Eisen und Phosphor. Himbeeren wirken leicht appetitanregend, sind leicht verdaulich und sollen sich positiv auf den gesamten Verdauungstrakt auswirken.