Brötchen werden in vielen Regionen unterschiedlich genannt. In Hamburg sagt man z.B. Rundstück, in Berlin Schrippe, in Bayern Semmel oder in Franken Weggla. Brötchen sind im Prinzip kleine Brote, die aus Weizenmehl und Hefe gebacken werden. Man kann
Brötchen auch selber backen. Dann schmecken sie zwar sehr gut und man weiß was drin ist. Aber sie sind in der Konsistenz etwas fester, als die gekauften Brötchen vom Bäcker. Brötchen aus der Bäckerei enthalten mehr Treibmittel und sie werden aus fertigen Backmischungen mit allen möglichen Zusätzen wie Weizenkleber, Verdickungsmittel, Sojamehl, Emulgator, Phosphat, Kalziumsulfat, Calciumcarbonat, Ascorbinsäure, Pilzbehandlungsmittel, Aromastoffen u.a. hergestellt. Darum sind sie auch lockerer. Brötchen sind nicht lange haltbar und sollten möglichst am gleichen Tag gegessen werden. Wenn Brötchen übrig geblieben sind, kann man die harten Brötchen auch zu Paniermehl mahlen, oder in Wasser oder Milch einweichen und sie dann in Hackfleisch mischen, oder Semmelknödel und süße Aufläufe daraus herstellen.