100 g Johannisbeeren haben: 45 kcal / 188 kJ
Eiweiß: 1 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 12 g
über Johannisbeeren
Johannisbeeren (engl. redcurrant, franz. groseilles rouge, ital. ribes rosso, span. grosellas rojo) werden in Süddeutschland auch Ribisel oder Träubles genannt. Sie gehören zur Familie der Steinbrechgewächse. Rote Johannisbeeren schmecken säuerlich. Sie werden oft mit den etwas herberen schwarzen Johannisbeeren gemischt. Weiße Johannisbeeren (nicht zu verwechseln mit den noch unreifen Johannisbeeren) werden etwas später reif. Sie schmecken leicht säuerlich. Johannisbeeren sitzen traubenförmig an ihrem Fruchtstand. Johannisbeeren sollte man möglichst frisch verarbeiten. Rote Johannisbeeren halten sich im Kühlschrank bis zu drei Tagen. Schwarze Johannisbeeren sind empfindlicher. Weiße Johannisbeeren sollte man sofort verbrauchen. Johannisbeeren mit Rispen waschen und erst danach von den Rispen entfernen. Um die Johannisbeeren auch in größeren Mengen schnell von den kleinen Stielen zu entfernen, verwendet man am besten eine Gabel, mit der man "gegen den Strich" die Johannisbeeren von den Stielen streift. Johannisbeeren kann man roh in Obstsalaten, Joghurt oder auf Torten essen. Man kann auch den Saft trinken, oder für Johannisbeergelee oder Johannisbeerlikör verwenden. Von allen Beeren besitzen die schwarzen Johannisbeeren den höchsten Vitamin C Gehalt. Sie enthalten neben Kalium und Calcium auch Phosphor, Pektin und Fruchtsäuren. Die enthaltenen Aromastoffe und erfrischende Säure wirken appetitanregend. Johannisbeeren stärken das Immunsystem. Die Darmtätigkeit wird durch den Gehalt an Ballaststoffen und Pektinen unterstützt.