100 g Parma haben: 226 kcal / 946 kJ
über Parma
Parma (engl. Prosciutto di Parma, parma ham, franz. Jambon de Parme, ital. Prosciutto di Parma, span. Jamon de Parma) ist ein luftgetrockneter Schweineschinken, der aus der italienischen Provinz Parma stammt. Parmaschinken ist ein geschützter Name und nur in der Region Parma hergestellter Schinken darf sich auch Parma nennen. Parma ist ein naturbelassener Schinken ohne Konservierungsstoffe. Um zu seinem besonderen Geschmack zu kommen, sind die klimatischen Verhältnisse wichtig in denen der Parma reift. Nach der Schlachtung wird der Parma eingesalzen und für eine Woche kühl und trocken gelagert. Danach erfolgt nochmaliges Einsalzen und weitere Lagerung fuer weitere 2 Wochen. Das Einsalzen des Parma ist notwendig, da es dem Fleisch Wasser entzieht und so dem Verderben entgegen wirkt. Danach wird der Parma durchgeknetet und ruht nun für 2 Monate. Die Salzschicht wird abgewaschen und der Parma wird für etwa 6 Monate an der Luft getrocknet, in sogenannten Trockenräumen. Nach der Lufttrocknung wird der Parma bis zum Reifeende (insgesamt ca. 10 bis 12 Moante) in belüfteten Kellerräumen aufgehängt. Um eine zu starke Austrocknung in der letzten Reifephase zu vermeiden, werden alle Teile des Parmas, die nicht mit einer Schwarte bedeckt sind, mit einer Schmalzpaste eingerieben. Parma ist eine weltweit bekannte Delikatesse, die gut an seinem Stempel, der 5-zackigen Krone des Herzogtums Parma zu erkennen ist. In Italien selbst wird der Parma meist mit Knochen verkauft. Zum Export wird der Parma aber ausgebeint und ist bei uns somit ohne Knochen erhältlich. Parma am besten erst vor dem Verzehr in hauchdünne Scheiben schneiden. Klassisch ißt man Parma mit Melone, oder auch anderen Früchten, als Vorspeise. Aber Parma ist sehr vielseitig in der Küche einsetzbar, wie ihr hier an meinen unten aufgeführten Rezepten sehen könnt.