Gans

EntenbrustGänsebrust

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Geflügel

Gänsebrust, geräuchert
Gänseleber
Gänseschmalz
Gänsekeule
Wachteln

100 g Gans haben: 120 kcal / 502 kJ

über Gans
Gans bekommt man meistens tiefgefroren in verschiedenen Gewichtsklassen. Am besten taut man die Gans über Nacht auf. Bei einer Gans von ca. 3,5 kg reicht die Zeit bis zum nächsten Morgen aus. Man sollte genügend Zeit für das Braten der Gans einplanen, um nicht unter Zeitdruck zu geraten. Die Gans lieber bei etwas niedrigerer Temperatur noch eine halbe Stunde länger im Ofen lassen, als sie zu früh herauszunehen. Wenn die Keulen auf leichten Druck mit einem Löffel nachgeben, ist das Fleisch gar. Bei größeren Hafermastgänsen muß man die Auftauzeit entsprechend länger einplanen. Einmal hatte ich eine Gans vom Bauern gekauft, die von Hand großgezogen wurde und auf einer Wiese weidete. Sie war auch schon küchenfertig tiefgefroren, aber nicht so groß, wie die tiefgefrorenen Mastgänse und auch nicht so fett. Das Fleisch war sehr zart und schmeckte vorzüglich. Wer also die Möglichkeit hat, sich irgendwo eine frische Gans zu besorgen und weiß, wie sie aufgezogen wurde, sollte es mal probieren. Da vom Gewicht der Gans noch Innereien und Knochen abgehen, sollte man eine Gans nicht zu klein wählen. Für drei Personen verwende ich gerne 3,5 kg, so daß man sich z.B. am 1. Weihnachtstag richtig satt essen kann und am 2. Feiertag kann man zur Resteverwertung der Gans alle übriggebliebenen Teile weiterverwenden. Das Fett sollte man bereits vor dem Braten entfernen. Daraus läßt sich Gänseschmalz zubereiten. Die Knochen, die vom Gänsebraten übrig bleiben, können am nächsten Tag in einem großen Topf angebraten werden. Sie ergeben einen würzigen Fond. Nachdem die Knochen entfernt wurden, löst man den Fond mit Wasser und kann die Innereien wie Herz, Magen und Hals darin auskochen. Das ergibt eine leckere Gänsebrühe, der man evtl. noch vorhandenes Fleisch zufügen kann. Die Gänseleber kann man z.B. in Portweinsauce servieren.




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