100 g Blätterteig haben: 404 kcal / 1690 kJ
über Blätterteig
Blätterteig (engl. flaky pastry, franz. pâte feuilletée, ital. pasta sfoglia, span. pasta de hojaldre) gibt es meist tiefgekühlt. Für meine Rezepte verwende ich die rechteckigen Platten von ungefähr 10 x 20 cm Länge mit einem Gewicht von ca. 30 g. Blätterteig ist eine Teigart, die ohne Hefe zubereitet wird, aber dennoch genügend Triebkraft entwickelt. Dadurch, daß zwischen die einzelnen Teigschichten Fett gegeben wird, kann der Wasserdampf beim Backen nicht entweichen und der Teig bläht sich auf. Der sehr feste Teig wird nur aus Mehl, Salz, Wasser und etwas Essig geknetet. Dann wird er sehr dünn ausgerollt und mit Margarine oder Butter belegt. Der restliche Teig wird darüber geschlagen und wieder dünn ausgerollt. So wird der Teig in mehreren Schichten zubereitet. Beim Ausrollen von Blätterteig ist es sehr wichtig, daß man den Druck möglichst gleichmäßig verteilt, damit sich der Blätterteig nicht in eine Richtung verzieht. Man kann den Blätterteig während des Ausrollens immer wieder drehen und nur in eine Richtung rollen. Am besten arbeitet man auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche und bestäubt den Blätterteig zwischendurch immer wieder mit etwas Mehl, damit die Teigrolle nicht am Teig klebt. Blätterteig kann man herzhaft mit Käse, Wurst, Bratenresten und Gemüse füllen, oder süß mit Obst wie z.B. bei Apfeltaschen zubereiten. Da der Dampf beim Backen durch die Fettschichten nicht entweichen kann, passiert es allerdings öfters, daß er an den Nahtstellen austritt und das Blätterteiggebäck dann aufreißt. Das kann man verhindern, indem man das Blätterteiggebäck auf der Oberseite mehrmals mit einer Gabel einsticht, oder mit dem Messer in mehreren kleinen Schnitten dekorativ anschneidet. Die Ränder vom Blätterteig immer fest zusammendrücken. Am besten geht das, wenn man die Ränder mit wenig Eigelb oder wenig Wasser ganz leicht anfeuchtet und die Ränder dann mit einer Gabel zusammendrückt.