100 g Kirschen, frisch haben: 72 kcal / 301 kJ
Eiweiß: 1 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 15 g
über Kirschen, frisch
Kirschen (engl. Cherries, franz. Cerise, ital. Ciliegia, span. Cereza) zählen zum Steinobst. Der Name Kirsche stammt aus dem iranischen 'keras' und wurde im althochdeutsch zu 'kirsa'. Wilde Kirschen waren schon in der Steinzeit bekannt, Forscher fanden versteinerte Kerne bei Höhlenausgrabungen. Die gezüchteten Kirschen sind seit dem römischen Reich bekannt. Der grösste Teil der Welternte kommt aus Europa. Kirschen reifen nicht nach und sollten nur ausgereift zum Verkauf angeboten werden. Nach dem Kauf sollten Kirschen möglichst bald verzehrt werden. Im Kühlschrank kann man sie 2-3 Tage lagern. Es gibt Süßkirschen und Sauerkirschen. Die beiden Hauptarten unterscheidet man noch in viele Unterarten, die auch in Farbe und Form verschieden sind. Ihre Farb- und Formgebung reicht von gelb-orange bis dunkelrot und fast schwarz sowie von herzförmig bis rund. Kauft man Kirschen, sollte man auf eine feste glänzende Haut achten, die nicht aufgesprungen ist. Kirschen wäscht man am Besten im stehenden Wasser. Der fließende Wasserstrahl könnte die empfindliche Haut leicht verletzen und die Kirschen platzen auf. Kirschen kann man pur genießen, als Kompott, in Kuchen, Marmelade, Desserts, in Saucen, Saft, Wein und Likör. Um Kirschen länger haltbar zu machen, kann man sie einfrieren (mit und ohne Stein geeignet), einkochen oder kandieren (z.B. Cocktailkirschen oder Belegkirschen). So kann man Kirschen auch noch nach der Kirschsaison, die von Juni bis August (Sauerkirschen bis September) reicht, genießen. Gesäuberte und getrocknete Kirschkerne lassen sich auch weiter verwenden. Gibt man diese in ein Leinen- oder Baumwollsäckchen oder näht ein kleines Kissen, kann man es als Wärmekissen verwenden. Einfach das Kirschkernkissen oder den Kirschkernbeutel im Backofen, auf der Heizung oder der Mikrowelle erwärmen und auf die verspannten oder schmerzenden Stellen legen.