100 g Kreuzkümmel (Cumin) haben: 0 kcal / 0 kJ
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über Kreuzkümmel (Cumin)
Kreuzkümmel (engl. Cumin, franz. Cumin, ital. Cumino, span. Comino) wird auch Kumin, Mutterkümmel oder weißer Kümmel genannt und gehört zur Familie der Doldenblütler. Er hat nichts mit dem uns bekannten Kümmel zu tun und ist auch geschmacklich vollkommen unterschiedlich. Der Name Kreuzkümmel rührt daher, da die Pflanze einen kreuzförmigen Blattstand hat und ihre Frucht dem Kümmel sehr ähnlich sieht. Kreuzkümmel wird hauptsächlich angebaut in Indien, mittleren Osten, China und im südlichen Mittelmeerraum. Zu den größten Abnehmern zählen wohl die Curry- und Chilipulverhersteller. Beide Gewürzmischungen enthalten Kreuzkümmel. Verwendet wird Kreuzkümmel (Cumin) hauptsächlich in der arabischen, indischen, fernöstlichen und mexikanischen Küche. Er wird eingesetzt als Fleischgewürz, für Eintöpfe, als Brot und Käsegewürz, oder für Tandoori-Gerichte und man stellt daraus auch Bitter- und Magenliköre her. Oft findet man Kreuzkümmel in Verbindung mit Koriander. Dem Kreuzkümmel wird auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. Er ist gut für die Verdauung, wirkt krampflösend für den Bauchraum und ist beruhigend. Außerdem ist er appetitanregend. Kreuzkümmel hat ein starkes charakteristisches Aroma das sich deutlich durch die Einwirkung von Hitze beim Braten und Kochen verändert. Sein Geschmack ist leicht bitter, scharf und warm und kommt hauptsächlich vom ätherischen Öl Cuminal. Da gemahlener Kreuzkümmel schnell an Aroma verliert sollte man ihn immer frisch gemahlen verwenden. Röstet man die Körner vor dem Mahlen an, so intensiviert das den Geschmack. Kreuzkümmel ist geschmacklich aber nicht mit Schwarzkümmel zu vergleichen, wie man ihn von Kohlgerichten her kennt. Sehr lecker schmeckt Kreuzkümmel auch in Joghurtsaucen, wenn man z.B. keinen Knoblauch verwenden möchte.