100 g Honig haben: 324 kcal / 1356 kJ
Eiweiß: 0 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 82 g
über Honig
Honig (engl. Honey, franz. Miel, ital. Miele, span. Miel) gibt es in über hundert verschiedenen Sorten. Auf dem Foto sieht man links den sehr hellen, milden und dünnflüssigen Akazienhonig. Der überwiegende Teil des Honigs muß von Akazien stammen, damit der Honig den Namen tragen darf. In der Mitte ist der dunkle, leicht würzige und weniger süße flüssige Waldhonig zu sehen. Nur wenn der Honig von den Bienen ausschließlich im Wald gesammelt wurde, darf der Honig die Bezeichnung Waldhonig tragen. Rechts steht ein Glas mit hellem, milden und cremigen und süßem Kleehonig. Die cremige Konsistenz wird vor dem Abfüllen in Gläser durch eine mechanische Behandlung erreicht. Dazu wird der Honig von Anfang an mehrmals täglich gleichmäßig gerührt. Kurz vor dem Festwerden wird der Honig in Gläser gefüllt. Dünnflüssige Honigsorten eignen sich besonders gut zum Süßen von Salatmarinaden aus Zitronensaft und Öl, oder zum Süßen von Joghurtsaucen, Müsli und Obstsalaten. In heißen Getränken wie warmer Milch oder Tee oder als Brotaufstrich kann jede Sorte verwendet werden. Zum Backen von Honigkuchen oder Lebkuchen sollte man lieber cremigen Honig verwenden. Wenn Honig mit der Zeit in den Gläsern auskristallisiert und hart wird, kann man das Glas im Wasserbad unter Rühren wieder erwärmen, bis er sich verflüssigt. Dabei sollte man unbedingt darauf achten,daß der Honig nicht über 40° erwärmt wird, da sonst die wichtigen Inhaltsstoffe verloren gehen. Am besten ein Backthermometer verwenden. Wenn Honig besonders sorfältig bei der Gewinnung, Lagerung und Abfüllung behandelt wurde, darf er als wabenecht, mit natürlichem Fermentgehalt oder als kalt geschleudert bezeichnet werden. Honig ist sehr gesund und ein natürlicher Süßstoff, der Fruchtzucker, Traubenzucker und Vielfachzucker enthält. Außerdem enthält Honig u.a. Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe, Proteine und Spurenelemente.