Nudeln werden in Italien auch Pasta genannt. Meistens bestehen die Teigwaren aus Hartweizengrieß. Für Nudeln verwendet man aber auch Reis-, Mais- oder Kartoffelmehl. Asiatische Glasnudeln bestehen aus Mungobohnenstärke. Bei allen Nudeln wird das Mehl nur mit Wasser verknetet. Es gibt aber auch Nudeln, denen Eier, Kräuter, Gewürze oder färbende Zutaten wie z.B. Spinat oder Rote Beete zugefügt werden. Außer den lange haltbaren getrockneten Nudeln gibt es auch bereits vorgekochte und gefriergetrocknete Nudeln, die in luftdicht verschlossenen Packungen im Kühlregal liegen. Diese Nudeln brauchen nur kurz in heißem Wasser erwärmt werden. Am bekanntesten und wohl beliebtesten sind Spaghetti. Nudeln gibt es in allen möglichen Formen, von flachen Bandnudeln über kleine Röhren, geringelte, gedrehte oder muschelförmige Nudeln bis hin zu Teigplatten für Lasagne oder große Cannelloni zum Füllen. Nudeln werden meist als Vorspeise oder Hauptgericht mit Pastasaucen gereicht. Man kann sie aber auch als Beilage statt Kartoffeln, Reis oder Knödeln servieren. Kalt werden sie gerne als Nudelsalate zubereitet. Suppennudeln sind besonders klein und sollten immer extra gekocht werden, bevor sie in der Suppe erwärmt werden, damit die Suppe durch das Nudelmehl nicht trübe wird.