Orangenschale (engl. orange zest, franz. Orange zeste, ital. buccia di arancione, corteza de anaranjado) sollte man unbedingt immer von unbehandelten Orangen verwenden, da sie nicht mit Spritzmitteln behandelt wurden. Auch für die unbehandelten Orangen oder Bio-Orangen, die es inzwischen in jedem größeren Supermarkt gibt, gilt: vor der Verwendung sehr gut waschen. Am besten bürstet man die Orangen unter fließend warmen Wasser gut ab und trocknet sie mit einem sauberen Baumwolltuch. Orangenschale kann man mit einem Zestenreißer in sehr feine Streifen reißen (im Foto links). Das sieht besonders schön aus, wenn man z.B. ein Dessert mit der Schale dekorieren möchte. Zum Mitkochen in
Feuerzangenbowle oder Punsch und Grog reicht es, wenn die Schale mit einem Messer in etwas breitere Spalten (auf dem Foto hinten) geschnitten wird. Nach dem Kochen kann man dann die Spalten besser wieder entfernen. Auch Kuchenteige schmecken sehr gut, wenn man sie mit etwas fein abgeriebener Orangenschale aromatisiert (im Bild rechts). Dafür verwendet man am besten eine spezielle feine Zitronenreibe. Die Schale einer unbehandelten Orangen kann man also mitessen. Man sollte nur darauf achten, daß man die weiße Haut unter der orangefarbenen Schale nicht mit verwendet, da sie bitter schmeckt. Manchmal wird nur wenig Orangenschale für ein Rezept benötigt. Die restlice Schale kann man auf Küchenkrepp an der Luft trocknen lassen und in einem kleinen Glas mit Schraubdeckel aufbewahren. So hat man immer schnell abgeriebene Orangenschale zur Hand, falls man mal keine unbehandelten Orangen kaufen kann.