100 g Orange haben: 53 kcal / 222 kJ
Eiweiß: 1 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 12 g
über Orange
Der Name Orange stammt aus dem Arabischen "naranj". Ursprünglich stammt die Apfelsine aus China. Darum wird sie auch Apfelsine genannt, was sich von Apfel-Sine ableitet "Apfel aus China". Orangen kamen im 15. Jahrhundert nach Europa und wurden zunächst nur in Portugal angebaut. Inzwischen ist die Orange die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht der Welt. In Europa werden Orangen im Dezember und im Juni geerntet. Zum Backen und aromatisieren von Saucen und Desserts wird häufig abgeriebene Orangenschale verwendet. Dafür sollte man unbedingt unbehandelte Orangen aus biologischem Anbau kaufen, da die anderen Orangenschalen mit Spritzmitteln behandelt sind. Auch unbehandelte Orangen sollte man vor dem Abreiben der Schale auf alle Fälle gründlich waschen und mit einem sauberen Tuch gut abtrocknen. Saftige Orangen eignen sich auch gut zum Auspressen von frischem Orangensaft. Es gibt ca. 400 verschiedene Sorten von Orangen, die nach ihrem Aussehen und Reifegrad unterschieden werden. Die bekanntesten Soten sind u.a. Navelorangen, die sehr groß sind und an der Spitze eine kleine Ausstülpung besitzen. Dort befindet sich häufig eine noch nicht ausgebildetet Tochterfrucht. Navelorangen stammen ursprünglich aus Brasilien. Sie besitzen eine dicke Schale und lassen sich sehr gut schälen. Sie schmecken süß, enthalten wenig Säure und eignen sich gut zum Essen, da sie sich gut in Spalten teilen lassen und kaum Kerne enthalten. Die spanischen Navelina sind etwas kleiner und besitzen keine ausgeprägte Spitze mit Tochterfrucht. Da Navelinas früh geerntet werden, enthalten sie nicht so viel Fruchtzucker und sind etwas säuerlicher, als Navelorangen. Sie lassen sich aber sehr gut schälen, da die Schale recht locker um das Fruchtfleisch sitzt. Navelorangen und Navelina eignen sich nicht zum Auspressen, da sie Bitterstoffe enthalten, die beim Auspressen freigesetzt würden. Jaffaorangen werden hauptsächlich in Israel angebaut. Die Sorte Valencia stammt aus dem Mittelmeerraum, wird aber auch in Südafrika und den USA angebaut. Diese sogenannten Saftorangen sind etwas kleiner und rundlich. Die Schale ist dünn und läßt sich schwer schälen, was aber auch nicht notwendig ist, wenn man die Früchte nur auspressen möchte. Saftorangen enthalten relativ viele Kerne. Der Fruchtsaft schmeckt eher säuerlich und nur leicht süß. Blutorangen erhalten die dunkelrote Farbe des Fruchtfleisches durch Nachtfröste. Ihr Geschmack ist leicht herb-würzig. Sie enthalten wenig Saft und eignen sich besser zum Essen. Sie stammen z.B. aus Sizilien, da Blutorangen u.a. an den Hängen des Ätna wachsen.