100 g Erbsen haben: 79 kcal / 331 kJ
Eiweiß: 6 g - Fett: 0 g - Kohlenhydrate: 17 g
über Erbsen
Mit Erbsen (engl. Green peas, franz. Petits pois, ital. piselli, span. Guisantes) meine ich immer frische oder tiefgekühlte grüne Erbsen. Man kann grüne Erbsen zwar auch aus der Dose verwenden, aber sie sind nicht so aromatisch, vitaminreich und knackig wie frische Erbsen. Wenn ich getrocknete Erbsen (z.B. für Erbsensuppe) verwende, schreibe ich das in den Rezepten dazu. Die getrockneten Erbsen müssen zuvor über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Wenn man eine Prise Natron an das Kochwasser gibt, werden Erbsen schneller gar. Man sollte Erbsen wie auch andere Hülsenfrüchte immer erst nach dem Garen salzen, damit sie nicht hart bleiben. Als Erbsen bezeichnet man die Samen, die in Hülsen von einigen Gattungen der Schmetterlingsblütler sitzen. Weltweit gibt es ca. 250 verschiedene Sorten Erbsen. Je nach Größe, Form, Erntezeit und Farbe werden sie unterschieden. Die Farbe der Erbsen wird von der Bodenbeschaffenheit und Sonneneinstrahlung beeinflußt. Das hat widerum einen Einfluß auf den Stärkegehalt der Erbsen. Wenn Erbsen sehr viel Stärke enthalten, was bei besonders großen Erbsen der Fall ist, werden sie beim Kochen leicht mehlig. Darum sind kleinere Erbsen von einer höheren Güte. Frische Erbsen werden auch in Deutschland angebaut, während Trockenerbsen meist aus den USA und einigen Ländern der EG importiert werden. Markererbsen haben runzelige Samen, sind süßlich und enthalten wenig Stärke und sind somit sehr zart. Sie werden häufig als Tiefkühlware angeboten. Schalererbsen sind glatt und rund. Sie enthalten realtiv viel Stärke und werden beim Kochen mehlig. Man verwendet sie hauptsächlich für sämige Suppen, wie Erbsensuppen. Schalererbsen werden meist als Trockenerbsen verkauft. Die sehr jungen Zuckererbsen werden noch unreif geerntet. Man kann sie mit der Hülse essen, da sich noch keine Pergamentschicht gebildet hat.