Als Mandarinen (engl. Mandarin orange, franz. Mandarine, ital. Mandarino, span. Mandarina) verwende ich in meinen Rezepten Mandarinen oder die etwas größeren Mandarin-Orangen aus der Dose mit einem Abtropfgewicht von ca. 175 g, da sie sehr zart und kernlos sind. Sie sind in gezuckertem Fruchtsaft eingekocht und man kann den süßen Saft gut zum Verdünnen von
Quarkspeisen verwenden. Natürlich kann man die Mandarinen auch durch frische Früchte ersetzen, sollte dann allerdings nach dem Schälen auch die dünnen Fruchthäutchen entfernen, da sie sonst z.B. bei Quarkspeisen oder in Sahnetorten als störend empfunden werden. Von allen Zitrusfrüchten sind Mandarinen am süßesten. Die dickere Schale läßt sich leichter als bei anderen Zitrusfrüchten ablösen. Die Farbe von Mandarinen kann zwischen gelb bis orange variieren. Die beliebtesten Mandarinensorten sind Clementinen und Satsumas. Clementinen enthalten nur wenig Fruchtsäure, dafür aber sehr viel Fruchtzucker und schmecken darum auch sehr süß. Sie enthalten nur sehr wenig Kerne und die Schale ist dicker, als bei Mandarinen. Sie lassen sich gut pellen. Clementinen kann man von Oktober bis März kaufen. Die ersten Clementinen sind meist noch sehr säuerlich. Je später sie geerntet werden, desto süßer schmecken sie. Am besten sind die Clementinen, die man von November bis Januar kaufen kann. Satsumas stammen ursprünglich aus Japan. Ihre Farbe ist mehr gelblich und die Schale ist sehr dünn. Trotzdem lassen sie sich gut pellen. Satsumas enthalten manchmal Kerne und sind etwas säuerlicher als Clementinen. Satsumas kann man meist schon ab Oktober kaufen.