100 g Paniermehl haben: 349 kcal / 1460 kJ
über Paniermehl
Paniermehl, Semmelmehl oder Semmelbrösel kann man ganz einfach selber herstellen. Geschmacklich ist selbst zubereitetes Paniermehl dem gekauften Paniermehl weit überlegen. Dafür getrocknete Brötchen oder trockenes Weißbrot entweder mit einem elektrischen Zerhacker oder dem feinen Reibe-Einsatz der Küchenmaschine zu feinem Paniermehl reiben. Paniermehl ist sehr lange haltbar, wenn man es in einer gut schließenden Vorratsdose lagert. Wenn man Paniermehl z.B. zur Hackmasse zufügt und mit dem Hack gut verknetet, dient es zur Bindung. Kurzgebratenes Fleisch, Geflügel oder Fisch werden gerne paniert, damit sie eine schöne Kruste bekommen und das Fleisch darunter saftig bleibt. Zuerst werden Fleisch, Geflügel oder Fisch mit Pfeffer und Salz gewürzt und dann in Mehl gewendet. Überschüssiges Mehl gut abklopfen. Anschließend wendet man das Fleisch in verquirltem Ei und zum Schluß in Paniermehl. Nur leicht andrücken und in heißem Fett knusprig braten. Man sollte allerdings erst unmittelbar vor dem Braten panieren, da das Salz sonst Feuchtigkeit anzieht und die Panade dadurch wieder aufweicht und sich beim Braten ablösen kann. Auch gefettete Backformen kann man mit Paniermehl ausstreuen, damit der Kuchen sich leichter löst und nichts kleben bleibt. Zum Füllen von Apfelstrudel wird z.B. Paniermehl in reichlich Butter angeröstet und mit Äpfeln, Rosinen und Nüssen vermischt. Auch über Blumenkohl gibt man gerne in Butter geröstetes Paniermehl. Paniermehl wird an den französischen Begriff "paner" (mit geriebenem Brot bestreuen) angelehnt. Im Französischen heißt Brot "pain", was widerum vom lateinischen Wort "panis" stammt.