Baguette bedeutet soviel wie Stock und ist ein französisches Weißbrot, das sehr knusprig schmal und lang ist. Die Krume ist grob mit ungleichmäßiger Krume. Das ist ein Qualitätsmerkmal, weil der Teig kühl gestellt wird und dort lange gehen muss, damit die Hefe treibt. Die Porung des Teiges ist ebenfalls grob. Baguette wie es in Frankreich gebacken wird, ist in Deutschland nur sehr selten erhältlich. Hier wird Baguette meist nur aus einem einfachen Weizenmehl-Teig in Baguetteform gebacken. In Deutschland erhält man auch Roggenbaguette und Zwiebelbaguette. Das klassische Baguette ist ca. 70 cm lang und leicht oval mit einem Durchmesser von ca. 8 cm. In Deutschland ist Baguette meist kürzer. Baguette kann man entweder in Stücke brechen und zu Fleisch, Geflügel, Salaten oder Suppen reichen. Oder man schneidet es schräg in Scheiben und belegt die Scheiben mit Aufschnitt oder Käse. Man kann Baguette aber auch in drei bis vier Teile schneiden und dann wie ein Brötchen aufschneiden und belegen. Am besten schmeckt natürlich immer noch
selbstgebackenes Baguette, wenn man Zeit genug zum Backen hat.