über Römertopf
Den Namen Römertopf erhielt dieser Tontopf, da das Zubereiten von Speisen in Tontöpfen bereits bei den Römern bekannt war. Auch bei einigen Naturvölkern werden heute noch Gerichte in Tontöpfen zubereitet. Der große Vorteil vom Schmoren im eigenen Saft ist, dass die Speisen fettarm zubereitet werden können und man je nach Gericht auch vollkommen auf Fett verzichten kann. Dadurch eignen sich die Rezepte auch zum Abnehmen bei einer Diät. Die Gerichte werden besonders schonend zubereitet, wodurch die Vitamine und Mineralstoffe größtenteils erhalten bleiben. Durch das Schmoren im eigenen Saft bleiben die Speisen auch besonders aromatisch. Man kann Fleisch, Fisch, Gemüse, Aufläufe, Eintöpfe oder sogar Süßspeisen im Römertopf zubereiten. Es kann nichts anbrennen und der Römertopf kann ohne weitere Aufsicht im Ofen bleiben. Ich habe mich für den kleinen Römertopf mit 1,5 kg Inhalt entschieden, der für 2-3 Personen ausreichend ist. Er ist 30 cm lang, 19,5 cm breit und hat eine Höhe mit Deckel von 15 cm. Der Deckel hat einen eingelassenen Griff. Der Römertopf hat sog. Bratstege auf den Boden, auf die man das Fleisch legen kann. Es braucht keine oder nur wenig Flüssigkeit zugefügt werden. Vor jeder Benutzung muss der Römertopf für 10 Minuten in kaltem Wasser gewässert werden, damit er später beim Schmoren den Wasserdampf abgeben kann. Wenn man es einmal ganz eilig hat, kann man den Römertopf auch kurz unter fließend Wasser abspülen. Der Römertopf wird grundsätzlich in den kalten Ofen eingeschoben. Sollte man während des Garens noch einmal Flüssigkeit nachfüllen, muss die Flüssigkeit unbedingt vorher erwärmt werden, damit der Ton nicht durch starke Temperaturschwankungen platzen kann. Wer eine besonders schöne Kruste bei Braten haben möchte, nimmt den Deckel einfach 10 Minuten vor Ende der Garzeit ab. Da der Römertopf auf der Innenseite glasiert ist, lässt er sich nach der Benutzung ganz einfach wieder mit heißem Spülwasser reinigen. Man sollte ihn anschließend ausreichend lange an der Luft trocknen lassen, bevor er in den Schrank gestellt wird, damit der Ton wieder vollkommen austrocknen kann.